TURNOVER, CITIZEN & NEW MOON - DORTMUND & KÖLN - 23.1. & 24.1.2016

Quelle: Nadi
Quelle: Nadi

Ich hatte die Ehre bei Citizen, Turnover und Newmoon allerersten Auftakt in Europa dabei sein zu dürfen - und das gleich zweimal - und zwar in Dortmund (23.1.)  und in Köln (24.1.). Nachdem Citizen und Turnover letztes Jahr zwei starke Alben rausgebracht haben, deren Review ihr hier nachlesen könnt, war die Aufregung umso größer, beide Bands endlich live zu sehen.

 

Wochenenden die aus Konzerten bestehen, sind doch einfach etwas großartiges. Sowohl in Dortmund als auch in Köln legten alle drei Bands eine unfassbar gute Show hin. An sich war das Line-Up sehr stimmig, es passte musikalisch definitiv zusammen. Den Anfang machte die belgische Band New Moon, die noch relativ unbekannt waren. Als Opener für Citizen und Turnover lieferten sie einen soliden Auftritt ab.

 

Daraufhin folgten Turnover. Wer sich in ihr aktuelles Album „Peripheral Vision“ unsterblich verliebt hat, kam ohne Frage auf seine Kosten: Es wurden bis auf zwei neue Songs - die ziemlich gut waren - nur Songs von dieser Platte gespielt. Ein guter Beginn mit „New Scream“, gefolgt von Größen wie „Dizzy On The Comedown“ und „Hello Euphoria“. Es war ein absolutes Fest, denn Turnover bringen unglaublich viel Gefühl rüber. Auch live - wo man so seine Bedenken hätte. Aber nein, es war fantastisch. Den krönenden Abschluss machte „Cutting My Fingers Off“.

 

Citizen. Der Headliner des Abends. Und seines Titels würdig. Matt Kerekes’ Gesang war sowohl gefühlvoll als auch ausdrucksstark. Mit einer guten Mischung aus einem der besten Alben überhaupt, „Youth“, sowie deren neue Scheibe „Everybody Is Going To Heaven“ waren es zwei sehr intensive Shows. Viele Sing-A-Longs und Stagedives. Zu hören gab es Songs wie „Cement“, "Roam The Room“, „Sleep“ und „The Summer“ als Opener. Abgeschlossen wurde der ganze Abend natürlich durch „The Night I Drive Alone“ sowie eine Zugabe.

 

Alles in allem waren beide Abende unglaublich perfekt. Wer beide Bands noch sehen möchte, sollte sich sputen, denn sie spielen nur noch in Hamburg und Berlin. Falls diese Shows nicht schon lange, so wie die in Dortmund, ausverkauft sind. Die Vorfreude auf deren nächsten Besuch in Deutschland ist jetzt schon riesig.

(c) Text & Fotos - Januar 2016, Nadi