Casper - 15.3.14 - Haus Auensee Leipzig

Quelle: instagram.com/xocasperxo
Quelle: instagram.com/xocasperxo

Wer bis Samstag bei Casper an „diesen Rapper für kleine Mädchen“ dachte, dem wurde am Abend des 15. März im Haus Auensee in Leipzig das Gegenteil bewiesen.

 

Zwar war der kleine Platz vor der Halle gegen 16 Uhr schon ordentlich gefüllt (Einlass sollte 18 Uhr sein!), allerdings nicht - wie vermutet - von 12 bis 15 Jährigen. Überraschenderweise öffnen sich die Tore zur Halle schon 20 Minuten früher, was bei einigen Fans für Empörung sorgt (aufgrund der überfüllten Garderoben!).

 

Nach einigem Gedrängel zu Beginn kommt man schließlich endlich in die Halle und wer in den ersten Reihen stand, hatte wirklich eine gute Sicht. Von der angeblichen Enge hinter den ersten 15 Reihen bekommt man vorne allerdings nichts mit.

Die Vorband Portugal.The Man heizt das Publikum relativ lange, aber auch verdammt gut ein, nachdem sie vorher von Casper persönlich angekündigt wurde. Eindeutig eine Band, die man sich ansehen und anhören sollte.

Nach einer kurzen Pause, die mit Musik von Marteria, Bruno Mars, Kraftklub, The 1975 und Coldplay untermalt wird, kommt Casper inklusive seiner Band auf die Bühne gesprungen. Das „Im Ascheregen“-Intro beginnt und die Masse ist am toben. Auch die jüngeren Fans haben sich nun auf den Balkonen eingefunden und ihre Eltern mitgebracht.

Casper spielt hauptsächlich Lieder von XOXO und Hinterland. Noch relativ am Anfang findet sich der Klassiker „Casper Bumayé“ wieder, der vor allem bei den älteren Fans für Freude sorgt.

 

Den besonders aufmerksamen Fans in den ersten Reihen ist nach kurzer Zeit schon aufgefallen, dass sich auf dem linken Balkon 3 Mitglieder Kraftklubs tummeln und waren deswegen nur halb überrascht und dennoch erfreut, dass Felix und Karl (Sänger und Gitarrist von Kraftklub) die Bühne entern um mit Casper „Ganz schön okay“ zum Besten zu geben.

Danach folgen Lieder wie „Ariel“ und „Lux Lisbon“ und ein Rap-Medley mit Melodien wie „Black And Yellow“ von Wiz Khalifa mit dem Text von Caspers „Halbe Mille“. „Mittelfinger hoch“ wird natürlich auch nicht vergessen. Nach „Lilablau“, „So perfekt“ und unter anderem auch „Hinterland“ verlässt die Band die Bühne. Man muss nicht lange auf die ersten Zugabe-Rufe warten und nach kurzer Zeit kommt die Band wieder auf die Bühne. Vier Songs werden noch gespielt („Der Druck steigt“, „Michael X“ in einer tollen langsamen Version, „Endlich angekommen“ und „Jambalaya“), dann verschwindet Casper wieder. Ein fantastisches Konzert!

 

Fazit: Es lohnt sich definitiv Casper (und auch Portugal.The Man) live zu sehen. Perfekte Stimmung, eine gute Liedwahl und bis auf die Getränkepreise und die teils unfreundlichen Security hat ALLES gestimmt!

 

(c) März 2014, Caro

 

 

 

 

Quelle: Caro