Von Hundewelpen, Holland und einem Hauch von Melancholie.

 

Als "Melancholic-Pop" bezeichenen Laura (27) und Gregor (29) die Musikrichtung, die auf ihrer aktuellen EP "Strangers With Familiar Faces" eingeschlagen wird. Seit mittlerweile sechs Jahren treten sie gemeinsam als das deutsch-holländische Duo "The Day" auf. Wir haben die beiden in Dortmund zu einem spontanen Interview getroffen.

Die wichtigste Frage zuerst: Wie habt ihr zueinander gefunden?


L: Wir haben beide in Arnheim (Holland) Musik studiert und uns so kennengelernt. Zuerst haben wir gemeinsam in einer anderen Band gespielt, aber als diese sich auflöste, haben wir alleine weiter Musik gemacht.


 

Laura, was hat dich nach Deutschland und schließlich auch ins Ruhrgebiet gezogen?


L: Ich bin vor fünf Jahren mit meinem Freund nach Deutschland gekommen, weil der Musikbereich hier weiter ist. Es hat mich ins Ruhrgebiet verschlagen, weil ich nicht so weit weg von meiner Heimat in Holland sein wollte und wegen Gregor, der hier wohnt.

 


Gregor, du wohnst in Dortmund und Laura in Wuppertal. Wie funktioniert eure „Fernbeziehung“?


G: Unser Studio ist hier in Dortmund, deshalb treffen wir uns immer hier oder in meiner Wohnung.

 


Wie kam es zu der Musikrichtung „Melancholic-Pop“?


L: Eins kam zum anderen, und so hat sich das mit der Zeit entwickelt.

 


Inwiefern seid ihr an der Produktion eines Songs oder einer Platte beteiligt?


G: Wir machen das Komponieren, Abmischen und auch die Musikvideos alles selbst. Deshalb zieht sich der Entstehungsprozess sehr in die Länge. Für unsere aktuelle EP haben wir mit allem fast ein Jahr gebraucht, weil wir uns für jeden Song sehr viel Zeit nehmen.

 


Und wie sieht’s mit einem Album aus?


L: Lust haben wir da schon drauf!

G: Was uns stört, ist die Tatsache, dass sich viele Leute nicht mehr die Zeit dafür nehmen, ein Album durchzuhören, ohne Lieder zu überspringen. Die schauen sich ja nicht mal Youtube-Videos komplett an, sondern skippen nur durch! Deshalb sind wir bisher bei EPs geblieben.


 

Wenn ihr noch ein Instrument lernen würdet, welches wäre es?


G: Laura, spielst du nicht Saxophon?

L: Nein, aber ich würde gerne Trompete spielen können!

G: Ich auch. Oder Blockflöte.

 


Zum Schluss noch ein paar Entweder- Oder Fragen.

CD oder Schallplatte?


L: Schallplatten.

G: Schallplatten.


 

Konzert oder Party?


L: Auf jeden Fall Konzert!

G: Seh‘ ich genauso.

 

Große Hallen- oder kleine Clubshow?


L: Clubshow.

G: Ich mag kleine Konzerte lieber. Deshalb: Clubshow

 


Fleisch oder Vegetarisch?


L: Ich kann mich nicht entscheiden. Beides!

G: Ich bin Vegetarier.

 


Sommer oder Winter?


L: Sommer.

G: Sommer.


 

Kaffee oder Tee?


L: Bei Gregor ist die Antwort klar. Aber ich trinke auch gerne Kaffee.

G: Jeder hat seine Laster. Meine sind definitiv das Rauchen und mein Kaffee-Konsum.

 


Süß oder Salzig?


L: Ich liebe Schokolade. Deshalb: Süß!

G: Ich bin süchtig nach Flips.

 


Hund oder Katze?


L: Hund!

G: Hund. Ich finde Hunde definitiv besser, weil Hundebabys sehr süß sind. Ich habe neulich einen Boxer-Welpen gesehen!

 


Welcher ist denn dein Lieblings-Welpe?


G: Golden Retriever oder Labrador.

 


Aber die mag ja jeder.


G: Stimmt. Aber habt ihr schon mal einen Pitbull-Welpen gesehen? Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Ihr müsst unbedingt noch Bilder von Hundewelpen hinzufügen, das gibt Klicks!

 


Wollt ihr noch abschließende Worte loswerden?


G: Ja, kauft alle unsere EP! (lacht)

(c) Hannah Zink, 2015