ROYAL REPUBLIC - WEEKEND MAN

Royal Republic sind wieder da! Vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres Albums „Save The Nation“ (2012) präsentieren uns die Jungs nun ihr neues Studioalbum „Weekend Man“ (VÖ 26.2.2016). Wir durften schon einmal in das Album reinhören.

Quelle: Royal Republic
Quelle: Royal Republic

Der Opener „Here I Come (There You Go)“ zeigt sich zuerst als typischer Royal Republic Song, wobei die Stimme von Sänger Adam im Vordergrund steht. Im Verlauf des Songs steigern sich sowohl Gitarre und Bass, als auch der Rhythmus des Schlagzeugs. Danach nimmt das Lied eine Wendung – die Gitarren werden ausgefallener und die Melodie prägnanter.

 

When I See You Dance With Another“, die erste Singleauskopplung von „Weekend Man“, ist ein vielseitiger und vor allem tanzbarer Song. Die Songzeile „I can't get you off of my mind“ trifft es auf den Punkt, denn dieses Lied wird euch schon nach einmal Hören eine Weile im Kopf bleiben. Die funky Gitarren und der „treibende“ Rhythmus machen das Lied zu einem wahnsinnig energiegeladenen Rock'n'Roll Song.

 

Unser absoluter Favorit ist Track Nummer 4: „People Say That I'm Over The Top“. Dieser Song ist definitiv der härteste und musikalisch gesehen „brutalste“ des Albums. Der Bass ist prägnant, die Gitarren wechseln von rockigen Riffs zu kurzen „abgestoppten“ Parts und das Schlagzeug verleiht dem Song einen schnellen und „treibenden“ Rhythmus. Der Gesang wechselt von melodischen Parts zu schnellem Sprechgesang. Bei diesem Song kann man einfach nicht stillsitzen und es steht jetzt schon fest: diese Nummer ist ein absoluter „Live-Knaller“, bei dem die Fans schwitzend und springend ausrasten. Mehr Energie und Leidenschaft geht nicht!

 

Kung Fu Lovin'“ ist ein gesanglich sehr starker Song. Die Gitarren sind funky; die Background Vocals der Band verwandeln die Nummer zu einem richtigen Gute-Laune-Song, der ein bisschen vom alten „Royal Republic Style“ abweicht – im positiven Sinne natürlich.

 

Der Song „Weekend Man“ ist ein weiterer Höhepunkt des Albums. Mit „schleppendem“ Rhythmus und schweren Gitarren erinnert es ein wenig an den Klassiker „Full Steam Spacemachine“ (The Royal, 2010). Das Lied ist “groovy“ und bleibt definitiv im Ohr. Auch bei dieser Nummer fällt es schwer stillzusitzen. Man kann das Publikum bei den Live-Shows schon förmlich springen und feiern sehen.

 

Die zweite Singleauskopplung „Baby“ hat es in sich. Auffällig sind die ausgefallenen Gitarrenriffs und der konstant anhaltende Schlagzeug Rhythmus – ein ehrlicher, „treibenden“ Rock Song. Typisch Royal Republic eben. Achtung, Ohrwurm-Gefahr!

 

Royal Republic können aber auch anders. Die Songs „Follow The Sun“, „Any Given Sunday“ und „American Dream“ tanzen aus der Reihe, verleihen der Band einen neuen Sound und zeigen die Vielfalt und das Talent der Jungs. „Follow The Sun“ ist ein großer Song, bei dem Melodie und Gesang definitiv im Vordergrund stehen. Zum Ende hin werden die Gitarren prägnanter; allgemein bleibt die Nummer auf einer sehr melodischen Linie. „Any Given Sunday“ wirkt durch die sanften Gitarrenklänge, der wunderbaren Melodie und dem vielseitigen Gesang verträumt und erinnert ein wenig an die Musik von Billy Idol und David Bowie. „American Dream“ ist ebenfalls ein eher ruhiger Song. Der Titel des Songs ist Programm - beim Hören schwirrt einem das Bild eines Roadtrips durch die USA durch den Kopf. Der Gesang steht im Vordergrund; die Background Vocals der Band runden sowohl die Nummer als auch das komplette Album schließlich perfekt ab.

 

 

Unser Fazit: Royal Republic haben sich mal wieder selbst übertroffen und liefern mit „Weekend Man“ ein unglaublich leidenschaftliches, facettenreiches und energiegeladenes Album. Egal ob schnell, ruhig, verträumt oder Rock'n'Roll – die Jungs haben es drauf.

 

Im Herbst könnt ihr die Band mit den neuen Songs im Gepäck live erleben. Mehr Infos dazu gibt es hier.

 

 

Tracklist:

 

  1. Here I Come (There You Go)

  2. Walk!

  3. When I See You Dance With Another

  4. People Say That I'm Over The Top

  5. Kung Fu Lovin'

  6. Weekend Man

  7. My Way

  8. Follow The Sun

  9. Uh Huh

  10. Any Given Sunday

  11. Baby

  12. High Times!

  13. American Dream

 

 

(c) Februar 2016, Sarah Whoever